Wir nehmen es vorneweg, mit diesem Sieg hatten wir nicht gerechnet als bei der Siegerehrung Platz zwei bis sechs aufgerufen wurde!
Aber erstmal etwas über unserem Tag in Tüttleben zum Verbands-Coursingsieger. Das Wetter war super, die Gesellschaft mit unseren Züchtern und Freunden schön. Noxville sollte sich in einem 16er Rüdenfeld mit Startern und ewigen Konkurrenten aus ganz Deutschland beweisen.
Sein erster Lauf war solide, jede Kurve super genommen, sehr aufmerksam und den gesamten Lauf klebte er förmlich am Hetzobjekt. Zwischenbilanz Platz 4/5, mit einem Punkt hinter den Führenden und einem Punkt Vorsprung vor den Verfolgern.
Den zweiten Lauf mit unseren (Trainer) Worten: ungewöhnlich, am Ende des Laufes nicht typisch Nox.
Den ersten Teil des Parcours machte er wie immer! Nach der Startgeraden passte er genau auf und lief nicht in die falsche Richtung, was anderen leider passierte. So folgte er dem Hasen erstmal ganz alleine.
Im zweiten Teil wurde es etwas enger und es folgten viele kurze Geraden und Kurven. Dabei machte Noxville eben nicht mehr volle Geschwindigkeit, sondern schaute viel und blieb auf Distanz. Dadurch kam es uns so langsam und konditionslos vor. Jedoch muss man sagen, das er konzentriert und immer fokusiert war.
Nun zur Siegerehrung!
Platz zwei bis sechs standen schon auf ihren Plätzen, darunter unser Mitläufer, der die selben Punkte aus Lauf eins wie wir hatte und einer der beiden führenden Hunde. Da wir uns den Lauf der beiden führenden Hunde angesehen hatten und Einer noch fehlte, war uns klar, der wird Erster und wir wurden eben nicht so gut bewertet. Wir wollten uns schon wieder setzen als es hieß: " erster Platz - Mortimer's Noxville" .
Der Moment, wenn einem kurz die Luft wegbleibt und man sprachlos ist, war genau da!
Diesen Wettbewerb gibt es erst seit zwei Jahren und nach der dt. Meisterschaft ist es eine der wichtigsten Veranstaltungen in Deutschland für Courser.
Damit ist dieser Sieg, nach vielen kleinen Rückschlägen, eine Bestätigung für all das, was wir in Noxville sehen!
Wir können nicht stolzer sein auf diesen tollen Rüden, der in seinem fünften Lebensjahr immer noch so gut ist und gefühlt immer noch etwas besser wird.
