22. Juli 2019

spannende drei Wochenenden



liegen schon wieder hinter uns. Ende Juni startet Pernille in Rybnica (Polen) zum Coursing. Es war ein sehr warmer, langer Tag. Obwohl der Parcourse an einem schmalen Hang gelegen war, zog der Verein gute überdachte Läufe, die den Hunden Kondition, Wendigkeit und Konzentration abverlangten. Pernille Blume machte zwei anständige Läufe, konnte aber die Richter nicht ganz überzeugen (gesamt gesehen), gegen ihre Laufpartner war sie durchaus stärker beurteilt wurden. Am Ende Platz 9 von 18 Hündinnen.

Dann folgte Eilenburg ein kleines Rennen mit 5 Startern (2Rüden /3Hündinnen). Dort zeigte Pernille Einsatz im Vorlauf noch Zweite hinter dem Rüden, kam sie nach einem engen Kampf im Finale auf Platz 3. Im Rennen zeigt sie den manchmal vermissten Eifer/Willen deutlich mehr als im Coursing und obwohl sie wohl nie die Zeiten einer A-Klasse Hündin erreichen wird, macht sie ihre Sache echt gut.



Dann versuchten wir uns nun auch einmal auf dem Verbandssieger Wochenende in Köln. Ein straffes Programm stand für Pernille Blume und mich an. Samstag Ausstellung unter Fr. Kammerscheidt-Lammers. Wir wurden zum ersten Mal in der stark besetzten offenen Klasse gesetzt. 19 Hündinnen mussten alleine in dieser Klasse bewertet werden. Ein vorzüglich konnten wir bekommen, wobei Pernille sehr schön diszipliniert mit lief und alles zeigte was sie kann. 


In diesem Jahr liefen viele Hündinnen mit um den Preis Schönheit und Leistung, was unsere Chancen recht klein machten.
Am Renntag wurde dann aus 12 gemeldeten 10 Hündinnen am Start. Pernille lief für eine Grasbahn, die Zeiten, die ich von ihr erwartet hatte.Sie steigerte sich kontinuierlich von Lauf zu Lauf. Ihre Starts in den Vorläufen waren echt stark, im Finale legte sie den schlechtesten Start des Tages hin. 

Aber dennoch versuchte sie dann immer wieder nachvorne zukommen im Feld, dass recht eng zusammen war auf der ersten Geraden. Zeitweise war sie auf vier mit Blick zu drei. Aber dann fehlte einfach die Kraft, der Hase war auch schon recht weit weg, da eine Hündin fast zwei Sekunden schneller war als unsere Pernille, dann wird sie auch nicht Vollgas gegeben haben. Platz 5 ist es dann doch geworden mit einer Zeit von 24,07sec. Da können wir echt zufrieden sein, zeigte sie wieder alles und den Willen weiter nachvorne zukommen.

Pernille unter streifen ganz rechts
Und zu meiner Freude, kann nun auch Noxville langsam wieder auf der Bahn trainieren. Was natürlich im Moment völlig langsam und unbeholfen aussieht. Da ist die Tochter schneller als der Vater aber nach einem dreiviertel Jahr Pause von jeglichen Rennen/Coursing und ein paar Wohlfühlkilo mehr, ist das normal.